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Glossar zu Custom-ROMs
Der Fachjargon, der dir beim Flashen einer Custom-ROM begegnet, verständlich erklärt. Folge immer der Installationsanleitung deiner konkreten ROM – die genauen Schritte unterscheiden sich je nach Gerät.
- Custom ROM
- Ein Ersatz-Android-Betriebssystem, aus Quellen wie AOSP gebaut und anstelle der Version geflasht, mit der dein Telefon ausgeliefert wurde.
- AOSP
- Das Android Open Source Project – Googles offene Codebasis, auf der fast jede Custom-ROM aufbaut.
- Codename
- Der kurze interne Name, den jedes Gerät hat (Pixel 7 =
panther). ROMs sind danach organisiert – so findest du deinen. - Bootloader
- Der hardwarenahe Code, der dein Telefon startet. Er muss entsperrt sein, bevor du eine Custom-ROM flashen kannst – was das Gerät meist löscht, also sichere vorher deine Daten.
- Recovery
- Eine kleine, separate Umgebung zum Installieren von Updates und Löschen von Daten. Custom-ROMs werden meist aus einem Custom-Recovery geflasht.
- TWRP
- Team Win Recovery Project – ein beliebtes Custom-Recovery mit Touch-Oberfläche. Manche modernen ROMs bringen stattdessen ihr eigenes Recovery mit.
- fastboot
- Ein Modus (und PC-Werkzeug), um Befehle an den Bootloader zu senden – genutzt, um ihn zu entsperren und Partitionen über USB zu flashen.
- ADB
- Android Debug Bridge – ein PC-Werkzeug, um über USB mit einem laufenden Telefon zu kommunizieren, z. B. um eine ROM per Sideload zu installieren oder den Codenamen auszulesen.
- GApps
- Google Apps – der Play Store und die Google-Dienste, separat verpackt, damit du sie einer ROM hinzufügen kannst, die ohne sie ausgeliefert wird.
- Vanilla
- Ein Build ganz ohne Google-Dienste – reines AOSP. Du fügst GApps selbst hinzu oder kommst ohne aus.
- MicroG
- Eine quelloffene, datenschutzfreundliche Neuimplementierung der Google-Dienste, genutzt als leichtgewichtige Alternative zu GApps.
- OTA
- Over-the-air – ein Update, das direkt aufs Telefon geliefert wird, sodass du ohne PC aktualisieren kannst.
- A/B partitions
- Ein Layout mit zwei System-Slots, sodass Updates in den inaktiven installiert werden und du zurückrollen kannst, wenn ein Start fehlschlägt. Üblich bei neueren Telefonen.
- dm-verity
- Eine Android-Integritätsprüfung, die nach dem Flashen meckern kann. Die Installationsanleitungen der ROMs erklären, wie du sie für dein Gerät handhabst.
- Official / Unofficial / EOL
- Status-Bezeichnungen für ROMs – was sie bedeuten.
Grundlagen klar? Such dein Telefon, um zu sehen, welche ROMs es unterstützen.